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Wärme ist ein essentielles
Grundbedürfnis des Menschen. Durch moderne
Hochleistungstechnologien kann dabei der Primärenergieverbrauch
sowie die Schadstoffemission möglichst gering gehalten werden.
Gas-Brennwerttechnik
Erdgas ist wegen seines relativ geringen Kohlenstoff- und
hohen Wasserstoffanteils bei der Verbrennung in Bezug auf das CO2-Problem der
"umweltverträglichste" fossile Brennstoff. Der heutige Stand der
Technik bei der Verbrennung von Erdgas ist "die modulierende
Brennwerttechnik". Die an den Wasserdampf gebundene
Kondensationswärme geht – im Gegensatz zur einfachen Verbrennung –
nicht verloren. So kann ein Normnutzungsgrad von bis zu 110% (bezogen
auf den unteren Heizwert) erreicht werden. Mit einem möglichst
großen Modulationsbereich wird die Leistung des Heizgerätes
an den aktuellen Wärmebedarf des Hauses angepaßt. Dies
führt zu einer maximalen Schadstoff-Reduktion und
Primärenergie-Einsparung.
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Grafik: Paradigma
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Holzheizung
Holz verbrennt schwefelfrei und CO2-neutral.
Beim Verbrennen von Holz wird nur soviel Kohlendioxyd (CO2) frei, wie der Baum der
Atmosphäre entzogen hat und wie beim Verrotten des Holzes im Wald
ohnehin wieder freigesetzt würde. Früher wurden Holzheizungen
mit Holzscheiten bestückt. Heute werden im modernen,
umweltbewussten Haushalt Holzpellets verwendet. Sie sparen Platz und
sind effizienter. Pellets sind zylindrische Presslinge aus trockenem,
naturbelassen Restholz (Säge- und Hobelspänen) mit einem
Durchmesser von 5–10 mm. Sie werden unter hohem Druck ohne den Zusatz
von Bindemitteln gepresst und haben daher einen besonders niedrigen
Wassergehalt und eine hohe Energiedichte.
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